Die Zeit in der sich die jugendlichen zu Erwachsenen entwickeln, nennt man Pubertät. In dieser Zeit sind von den Eltern starke Nerven gefordert, da es immer wieder zu Trotzphasen und Streitereien kommt. Das pubertierende Kind will unabhängig und selbstständig werden. Wenn es dabei an seine Grenzen stößt, kann zu leicht zu Streitereien kommen.
Das Kind will jetzt seine Entscheidungen selbst treffen und sich von den Eltern nichts mehr sagen lassen. Dazu kommt noch die sexuelle Reife, der Körper verändert sich und bei den Mädchen kommt die erste Periode ein. Liebe und Sexualität wird in der Pubertät sehr viel Bedeutung beigemessen. War das andere Geschlecht bis zu diesem Zeitpunkt einfach nur doof, wird es in der Pubertät immer interessanter.
Die Gefühlswelt gerät bei den Jugendlichen total aus den Fugen. Im einen Moment ist die Welt noch in Ordnung und im nächsten Moment ist alles nur noch doof, die Eltern mit eingeschlossen. Sie sind oft grundlos schlecht gelaunt oder auch tieftraurig. Oft müssen die Eltern auch mit dem provozierenden Verhalten ihrer Sprösslinge klarkommen. In dieser für die Jugendlichen schwierigen Zeit, ist die Familie mit ihrer Liebe und Fürsorge wichtiger denn je.
Schenken Sie Ihrem pubertierenden Kind viel Aufmerksamkeit und zeigen Sie ihm, das Sie es lieben, trotz seiner schlechten Laune und seinem provozierenden Verhalten. Nehmen Sie es weiterhin in den Arm, reden Sie mit ihm, vor allem, wenn es gerade wieder einmal grundlos traurig ist. Lassen Sie nicht alles durchgehen, auch in der Pubertät müssen die Jugendlichen ihre Grenzen kennen. Sie sollten aber auch nicht jedes Wort auf die Goldwaage legen.