Trotzphase



Am Anfang der Trotzphase, etwa ab dem 1. Lebensjahr ist der Umgang damit noch sehr einfach. Das Kind lässt sich leicht ablenken und beruhigen, wenn die Eltern ihm eine Alternative vorschlagen.

Ab dem zweiten Lebensjahr wird es dann wesentlich schwieriger und das Kind ist nicht mehr so leicht abzulenken. In der Trotzphase erkennt Ihr Kind das es ein eigenständiges Lebewesen ist und es erkennt auch den Unterschied zwischen sich und anderen Menschen. Sie ist wichtig für die Entwicklung Ihres Kindes und es gibt keine Eltern die davon verschont bleiben.

Das Kind wird den Gehorsam verweigern und „Nein“ ist in dieser Zeit sein Lieblingswort. In dieser Zeit, werden Sie auch viele gut gemeinte Ratschläge von Freunden, Verwandten und Bekannten bekommen die bei Ihren Kindern selbst schon die Trotzphase durchgemacht haben. Das kann zum Teil sehr hilfreich sein, aber Sie sollten sich auf Ihr eigenes Gefühl im Umgang mit dem Kind verlassen. Oft ist das Kind nur trotzig weil ihm z.B. etwas nicht gelingt, es will seinen eigenen Weg gehen und stößt an seine Grenzen.

Die Eltern setzen ihm auch ständig Grenzen indem sie das Kind nicht alles machen lassen was es will oder indem Sie nicht machen was das Kind will. Es wird oft verzweifelt sein, weil seine Vorstellungen nicht mit denen der Eltern übereinstimmen. Nehmen Sie Ihr Kind oft in den Arm, wenn es gerade wieder trotzt, es wird sich schnell beruhigen und seine Eltern wieder so richtig lieb haben. Sie zeigen Ihrem Kind damit, das Sie es so lieben wie es ist.