Geburt im Krankenhaus



Wenn Ihr Baby am errechneten Termin noch nicht zu Welt kommt, müssen Sie sich keine Sorgen machen. Bis zu zwei Wochen nach dem Termin wird als normal angesehen. Sie werden aber nach dem errechneten Termin öfter als vorher Ihren Frauenarzt aufsuchen müssen.

Die gesundheitliche Überwachung von Mutter und Kind wird alle zwei Tage durchgeführt. Da die Plazenta mit der Zeit altert und das Kind nicht mehr ausreichend versorgen kann, ist es wichtig eine regelmäßige Untersuchung durchzuführen. Es wird der Muttermund untersucht, sowie mit dem CTG die Herzaktivität des Babys und die Wehentätigkeit der Mutter überwacht. Durch Blutuntersuchungen wird die Stoffwechselleistung der Plazenta festgestellt. Es kann auch eine Fruchtwasseruntersuchung durchgeführt werden, dabei wird festgestellt ob das Baby noch mit allen lebensnotwendigen Stoffen versorgt wird.

Wenn mit der Mutter und dem Kind alles in Ordnung ist wird auch die Geburt noch nicht eingeleitet. Zeigen sich Anzeichen der Unterversorgung des Kindes, wird die Geburt eingeleitet. Die Geburt kann durch Medikamente, den Wehen-Tropf, eingeleitet werden oder durch das anstechen der Fruchtblase. Wenn die Geburt eingeleitet wurde, stehen die Mutter und das Kind unter ständiger ärztlicher Kontrolle. Mit dem CTG werden die Herztätigkeit des Kindes und die Wehentätigkeit der Mutter während des gesamten Geburtsvorgangs kontrolliert und es wird regelmäßig nachgeschaut ob sich der Muttermund weiter öffnet.

Der Wehen-Tropf wird von vielen Frauen als sehr schmerzhaft empfunden, da die Wehen bei einigen nicht langsam nach und nach kommen, sondern zum Teil mit voller Stärke. Aber auch dagegen haben die Hebammen und Ärzte ein Mittel parat und wenn die Mutter ihr Baby erst einmal im Arm hält sind die Schmerzen sofort vergessen.