Brustwarzen beim Stillen



Wer sein Kind Stillen möchte, kann schon während der Schwangerschaft seine Brustwarzen auf die Stillzeit vorbereiten. Das kann durch die Reibung der Brustwarzen an der Kleidung sein oder durch Wechselduschen. Bürstenmassagen wie sie früher empfohlen wurden sind überflüssig.

Wenn Sie in der Stillzeit Schmerzen, eine gerötete oder empfindliche Stelle an der Brust bekommen, ist das sehr wahrscheinlich ein Milchstau. Das kann von zu langen Stillpausen kommen oder wenn das Baby nicht genug Milch abgetrunken hat.

In diesem Fall, sollten Sie Ihr Baby so oft wie möglich Stillen und dabei den Unterkiefer des Babys an der Stelle des Milchstaus platzieren. Hilfreich ist es auch die Stelle während des Stillens mit dem Daumen auszustreichen.

So wird die Milch an dieser Stelle zuerst entleert. Ob Sie Stillen oder nicht ist eine Entscheidung die Sie ganz alleine treffen müssen. Denken Sie aber daran, für Ihr Kind gibt es nichts besseres als die Muttermilch. Sie ist immer gleichmäßig temperiert und hat alle Nährstoffe die Ihr Kind braucht.

Heute muss man wegen dem Stillen auch nicht mehr zuhause bleiben, es stört niemanden, wenn Sie Ihr Kind in der Öffentlichkeit Stillen. Ob sich Ihre Brust durch das Stillen verändert, kann man vorher nicht sagen. Die Brust kann durch das Stillen schlaff werden, das hängt von der Brustmuskulatur ab, davon hängt es auch ab wie stark sich die Brüste verändern.

Bei manchen Frauen ist die Brust nach dem Stillen so straff wie vorher, bei anderen ist sie schlaff. Mit einem gezielten Training der Brustmuskulatur, sowie eine ausgewogene Ernährung können Sie das verhindern und die Elastizität sowie die Form der Brüste erhalten.