Schutzimpfungen



Nach der Geburt bekommt Ihr Kind in der Klinik eine Hepatitis B Impfung. Mit zwei Monaten folgt dann eine Impfung gegen Diphterie, Keuchhusten, Tetanus, Kinderlähmung und Hepatitis B. Diese wird im 3. 4. und zwischen dem 11. und 14. Lebensmonat noch einmal verabreicht.

Gegen Pneumokokken wird das Kind im 2. 3. 4. sowie zwischen dem 11. und 14. Lebensmonat geimpft. Die Impfung gegen Masern, Mumps und Röteln sowie Windpocken, erfolgt zwischen dem 11. und 14. Lebensmonat. Diese Impfungen werden dann zwischen dem 15. und 23. Lebensmonat aufgefrischt. Wenn Sie diesen Impfungen skeptisch gegenüber stehen, sollten Sie das Für und wider mit Ihrem Kinderarzt besprechen.

Er wird Ihnen sagen warum diese Impfungen für Ihr Kind so wichtig sind oder ob man eventuell auf die eine oder andere verzichten kann. Die Impfungen können nur vorgenommen werden, wenn Ihr Kind gesund ist. Bei Erkältungen sollte man den Termin verschieben, bis das Kind wieder gesund ist. Der Arzt wird Ihr Kind aber zur Sicherheit vor jeder Impfung untersuchen. Die meisten Schutzimpfungen werden als Kombinationsimpfstoffe gespritzt, ihr Kind muss so nicht unnötig viele Einstiche ertragen.

Wer sich mit seinem Kind viel draußen aufhält, sollte auch mit dem Arzt über eine Zeckenimpfung sprechen. Zecken bekommt man nicht nur wenn man durchs Gras läuft, sie sind auch auf Bäumen und in Gebüschen und können so von oben auf Sie und Ihr Kind fallen.